Mittwoch, 21. März 2007
Mein Blog zieht um ...
Moin Leute!

Vor etwa 2 Wochen habe ich meinen allerersten post- noch als Super-Dau - abgesetzt. Zwischenzeitlich habe ich aber durchaus Karriere gemacht und wichtige Stationen meines Online-Lebens durchlaufen: Ich war Profi-Dau, Gewohnheits-Dau, Gelegenheits-Dau und bin nun - fast am Ende meiner Karriere - stolzer Hobby-Dau. Mal sehen wie weit es noch nach oben geht. Vielleicht schaffe ich es ja sogar bis zum Pseudo-Dau!

Nun ja, jedenfalls habe ich festgestellt, dass es andere Bloghoster gibt, die mehr Features bieten, vor allem einfachere Interaktion mit euch !!

In Zukunft wird meine Wenigkeit jedenfalls hier bloggen...

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Dienstag, 20. März 2007
MAIDS versetzt Technosexuelle in Panik !
Das “Mobile and Internet Dependency Syndrome” (MAIDS) verbreitet sich offenbar ähnlich schnell wie seinerzeit H5N1. Die Pharmaindustrie arbeitet fieberhaft ein einem Heilmittel – macht aber nur wenig Hoffnung auf schnelle Ergebnisse. „Vermutlich lässt sich diese Pandemie nur mittels Prävention und einer Anti-i-Impfung aufhalten“ so Dr. Dr. van Doktar.

Spiegel Online berichtet über das Krankheitsbild. So hat „ein chinesischer Student in den letzten neun Jahren rund 500 Handys "durchgespielt". Er leidet unter dem Zwang, die Funktionen aller Modelle auszuprobieren, die ihm in die Hände geraten.“ Einem „Brite wurde bereits vor Gericht Schadenersatz für seine Handy- und Sex-Sucht zugesprochen“.

Als sofortige Notmaßnahmen wurde beschlossen, Handys mit einer maximalen täglichen Betriebsdauer auszustatten – diskutiert werden 2-5 Stunden; Internet-Flatrates sollen ab 20 Uhr nur noch für Notfälle nutzbar sein und iPods werden wegen ihres extrem hohen Suchtpotentials und der großen Menge an jungen Erstkonsumenten komplett verboten. Man erhofft sich davon nichts weniger als die Rückkehr der 7-köpfigen römisch-katholischen Familie (Mann im Krieg, Frau auf Feld).

Wer selbst aktiv werden möchte bekommt natürlich alle Hilfe die er/sie braucht bei einer der zahlreichen Anonymen Selbsthilfegruppen.

Vor allem unter Technosexuellen grassiert nun die Angst. Dabei fühlen sich diese schon allein durch ihre abnormen körperlichen Anlagen sozial stigmatisiert: etwa wegen der "ungewöhnlich stark ausgeprägten Daumen, die so genannten iPod-Daumen, beweglich gehalten durch tausendfaches SMS-Tippen."

Der Markenname des taufrischen Duftes «In2you» - angetreten, der i-Generation ihre real-life-Sexualität wiederzugeben, erhält durch MAIDS eine neue - fast prophetische - Drohung. Die Generation Y (oder i ?) ist zutiefst verunsichert...
Gucky kommentiert.

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Arbeitselefanten früher in Rente als wir !
Die Taz schlägt vor wir sollten uns genauer auf dem indischen Arbeitsmarkt nach Arbeit umsehen - um 2 Jahre früher in Rente gehen zu können.

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Der technosexuelle Staubsauger ist metrosexuell !!
Glaubt man dem Herren in diesem Newsvideo ist der Technosexuelle Mensch auch bei der Wahl seines Staubsaugers gewissermaßen an seinen Style gebunden. Nun ja; ich bin skeptisch.

Mal abgesehen davon, dass mir ich mir nicht von irgendeinem dahergekommenen Pseudo-Freak erklären lassen will was Stil hat und was Technikaffine als must-have unbedingt haben müssen - so ein Zwangsjacken-Style geht mir schon prinzipiell gegen den Strich - frage ich mich ja auch, ob ein Staubsauger bei der Kontaktaufnahme mit dem weiblichen Geschlecht wirklich hilfreich sein kann: „Zu mir oder zu Dir? Bei mir kann ich dir meinen geilen gelben Staubsauger zeigen!“ Na wenn das nicht funktioniert! Hier erfüllt der Staubsauger wohl eher die Funktion eines Statussymbols – und ist IMHO metrosexuell nicht technosexuell.

Und auch wenn der Staubsauger aus reiner Technikbegeisterung angeschafft wird, ist weder der Staubsauger noch der Käufer deswegen technosexuell (OK. Der Staubsauger vielleicht doch, wenn das Ding auch nass-versaute Bettlaken absaugt). Ein Staubsauger eignet sich zwar für praktische Zwecke, aber in meinen Augen erfüllt er einfach nicht das Kriterium sich für die Kontaktaufnahme zu eignen – außer vielleicht bei der Putzfrau. So einfach ist dat!
Mehr dazu hier.

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Da kann man ja fast neidisch werden: Respekt!

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Man kann auch echt dämlich sein!

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Montag, 19. März 2007
we @ HH
Mein we war unschön stressig. Ich wollte mich einfach mal ablenken und auf andere Gedanken kommen. Eine kleine Tour durch Hamburg, fand ich, war da genau das richtige.

Ich bin ich am Sa mit 2 Kumpels nach Hamburg: Feiern bis 5 Uhr morgens. Zuerst sind wir in die Astrabar; irgendwann später noch in die Rote Laterne. In beiden haben DJs aufgelegt – allerdings eher Downbeat – das war halt der Minimalkonsens auf den wir uns einigen konnten. In HH haben bei einem Freund eines Freundes in der WG gepennt (die beiden sind schon seit fast 4 Jahren zusammen: Es ist das einzige schwule Pärchen, dass ich kenne; aber faszinierenderweise auch die am längsten funktionierende Beziehung in meinem Bekanntenkreis).

Frühabends haben wir die Rückreise nach HB (Bremen;-) angetreten – das war für mich bzw. meinen Magen aber immer noch zu früh: Im Metronom von HH nach HB habe ich mich dann 3 Mal übergeben; und meine Kumpels fanden das auch noch urkomisch!

Nun ja: Soviel zu meinem we: ziemlich verkatert…
Es gibt auch ein Foto von mir - als die Welt noch in Ordnung war...
am Bahnsteig in HH

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Fwd: "Es kotzt mich einfach nur mehr an!"
Diesen etwas aggressiven Kommentar von Leonope zum Thema Schalten von Werbung möchte ich euch nicht vorenthalten.

Leonope macht ja durchaus seinen Punkt, aber für mich geht es halt nicht einfach um Werbebanner - so einfach ist die Sache nicht.

Es geht um versteckte Werbung, darum dass jemand ein Produkt, sei es Musik oder was auch immer, zum Test bekommt und sich durch das Angebot von Geld dazu verleiten lässt ein bestimmtes - dem Geldgeber wohlgesonnenes - Urteil zu fällen.

Banner schalten ist dagegen im Grunde unproblematisch. Die Diskussion darüber, was erlaubt sein sollte und was nicht, halte ich jedenfalls für notwendig!

Die Welt ist nicht schwarz und auch nicht weiss - sie ist bunt!

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Bundestag @ Second-Life
Habe ich ja eben erst gesehen. Netzpolitik berichtete schon vor einigen Tagen Darüber:

Politiker! Kaum wittern sie neue Exportchancen ist ein Thema wichtig. Jetzt ist es also Second-Life. Mal sehen vielleicht wächst da ja gerade ein neuer Markt. Wäre ja schon wahrscheinlich, schließlich ist die Neo-New-Economy oder die Doppel-Neu-Economy ja in aller Munde.

Vielleicht lassen sich ja bald mehr fiktive Mercedes und BMW nach Second-Life exportieren als in im Real-Life.

Das hätte gleich mehrere Vorteile: Kein störenden Debatten mehr um nicht vorhandene Rußpartikelfilter und Feinstaubgrenzwerte, kein Problem mehr mit dem Klimaschutz. Ich denke wir sollten weder Kohle noch Atomkraftwerke verdammen. Wir bauen die einfach alle von jetzt an in Second-Life... Auch ein Tip für die Chinesen!

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